Demnächst Kopf-los?

Wie mir zu Ohren gekommen ist, bemüht sich unser aktueller, letztes Jahr gewählter Vorstand des Ehemaligenvereins aktiv um einen Nachfolger für Jörg Grunwaldt. Jörg hatte sich bereits zum zweiten Mal – wegen totaler Ermangelung von Alternativen – als Vorsitzender zur Verfügung gestellt. Andernfalls drohte die Auflösung unserer traditionsreichen „Vereinigung ehemaliger Oberrealschüler, Realgymnasiasten und Martin-Luther-Schüler“.

Schon vor seiner Wahl hatte Jörg Grunwaldt aber deutlich gemacht, dass seine Amtszeit auf maximal zwei Jahre begrenzt wäre. Trotz aller bisheriger Aktivitäten zur Vorstandsfindung hat sich das Angebot „frischen Personals“ bisher noch nicht erheblich verbessert. Darum möchte ich gerne auch meine Ehemaligenseiten bei der Suche nach geeigneten Nachfolgern einbringen.

Aufruf

Ehe ich nach eigenen Worten suche, bediene ich mich eines Textes von Jörg Grunwaldt, den dieser an Mitglieder des Ehemaligenvereins geschickt hatte:

Jörg GrunwaldtSehr geehrte Ehemalige, sehr geehrter Ehemaliger,

die Vereinigung ehemaliger Oberrealschüler, Realgymnasiasten und Martin-Luther-Schüler muss bis Anfang 2016 einen neuen Vorsitzenden, eine neue Vorsitzende finden.

Sie gehören zu einem Kreis von Ehemaligen, die oder der

  • zwischen 1970 und 2000 Abitur gemacht hat,
  • der seinen Lebensmittelpunkt in und um Marburg hat,
  • im Beruf etwas geleistet hat und nichts mehr beweisen muss.

Sie stehen altersmäßig in der Mitte unserer Vereinigung, aus der ein neuer Vorsitzender kommen sollte. Über Ihre Einstellung zu der Vereinigung kann man nur spekulieren, sie erscheint jedenfalls positiv.

Können Sie sich vorstellen, neben beruflichen und privaten Verpflichtungen ein solches Ehrenamt zu übernehmen?

Das Amt des Vorsitzenden vollzieht sich in einem Vorstandsteam von sechs Personen. Persönlich sind Sie gefordert,

  • einmal im Quartal eine Vorstandsitzung einzuberufen und zu leiten,
  • viermal im Jahr unsere auswärtigen Mitglieder mit einem Rundbrief über Ereignisse in Marburg, an der ehemaligen Schule und innerhalb der Vereinigung zu informieren,
  • einmal pro Quartal ein „event“ anzuregen und organisieren zu lassen,
  • die Verbindung zur Schule, namentlich zum Schulleiter, zu halten,
  • bei der jährlichen Abitur-Entlassungsfeier ein kurzes Grußwort der Ehemaligen zu sprechen und
  • bei Abi-Jubiläen vorbeizuschauen und mit einem Freibier neue Mitglieder zu gewinnen.

Mehr ist in der Regel nicht zu leisten.

Das Ehrenamt ist eine persönliche Herausforderung und Bereicherung, überwiegend macht es auch Freude

Vereinsrechtlich geht es ohne einen Vorsitzenden nicht weiter. Das würde das Aus für die Vereinigung bedeuten – nach nahezu 70 Jahren mit fast 400 Mitgliedern. Eine schwer erträgliche Vorstellung für mich. Aber ich werde 2016 75 Jahre alt und gehöre nicht länger an die Spitze einer Vereinigung, die 20- bis 80-jährige Mitglieder umfasst.

Bitte, erhören Sie meinen inständigen Appell, denken Sie darüber nach und melden Sie sich gegebenenfalls bei mir – mündlich, schriftlich oder in anderer Weise. Als Ehrenvorsitzender will ich Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Mit freundlichen Grüßen
Jörg Grunwaldt

Besser kann man es nicht formulieren. Wer sich jetzt vielleicht berufen fühlt, kann sich gerne über michael.mette@mls-ehemalige.de melden oder auch direkt r.grunwaldt@t-online.de anschreiben. Aus eigener Erfahrung vielleicht noch ein Hinweis von mir: Die oder der Vorsitzende sollte aus Marburg oder der näheren Umgebung kommen.

CMM

C. Michael Mette war bis 1964 Schüler der Martin-Luther-Schule. Seit 1999 war er Schriftführer im Vorstand des Ehemaligenvereins, später übernahm er das Amt des Vorsitzenden von Jörg Grunwaldt. Inzwischen kümmert er sich als „Nur-Mitglied“ des Ehemaligenvereins um einige Internet-Auftritte wie diesen hier.

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Fußnoten   [ + ]

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